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Deutsch-französischer Verein Germering e.V.

Rückblick auf Veranstaltungen des Jahres 2009

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Auf dieser Seite finden Sie den Volltext der Rückblicke auf lokale Veranstaltungen des Deutsch-französischen Vereins Germering im Jahr 2009. Ein Auswahlmenü dazu finden Sie unter Rückblick auf Veranstaltungen.

Zu bereits durchgeführten Reisen und Ausflügen siehe Rückblick auf Reisen / Ausflüge.

Rückblicke 2009

Freitag, 11. Dezember 2009, 19:00 Uhr, Hotel Mayer, Germering

Jahresabschlussfeier des DFVG

mit musikalischen Beiträgen von Karolin Wahlers und Holger Scheffels

Zu unserem traditionellen Jahresabschlussessen konnte der 1. Vorsitzende des DFVG, Konrad Höhn, 45 Teilnehmer im Hotel Mayer begrüßen. In seiner kurzen Ansprache wies Konrad Höhn u.a. darauf hin, dass neben dem einen oder anderen derzeitigen Vorstandsmitglied sowohl der erste als auch der zweite Vorsitzende des Vereins, Konrad Höhn und Ernst Plein, bei den Neuwahlen im Frühjahr 2011 nicht mehr kandidieren werden. Da die Mitarbeit im Vorstand in den letzten Jahren nicht gerade heiß begehrt war, kommen auf den DFVG 2011 wahrscheinlich große personelle Probleme zu.

Wie im vergangenen Jahr wurde der musikalische Teil des Abends wieder von Karolin Wahlers (Violine) und Holger Scheffels (Klavier) gestaltet, die zwischen Hauptgericht und Nachspeise Musikstücke vortrugen. Die Musikstücke waren gut ausgewählt, hervorragend aufgeführt und sind begeistert aufgenommen worden.

Und wie üblich bedankte sich der Vorstand bei allen fleißigen Mitarbeitern für die geleisteten Tätigkeiten.

Einige Fotos von dieser Feier finden Sie in unserem Bildarchiv.

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Freitag, 6. November 2009, 20:00 Uhr, Stadthalle Germering

Pablo Picasso -- Leben und Werk

Lichtbildervortrag von Ursula Mosebach, Kunsthistorikerin

2009_09_picasso_1962.jpg Am 6.11.2009 hielt die Kunsthistorikerin, Frau Ursula Mosebach, einen Lichtbildervortrag über Pablo Picasso. Das Gesamtwerk Picassos umfasst tausende von Arbeiten (Bilder, Skizzen Entwürfe, Skulpturen usw.). Kein anderer Künstler hinterließ bis heute eine so große Anzahl an geschaffenen Werken, auch aufgrund seiner langen Lebens- und Schaffensperiode.

Picasso wurde 1881 in Malaga als Sohn eines Zeichenlehrers geboren. 1895 zog die Familie nach Barcelona, wo der Vater an die Akademie als Lehrer berufen wurde. Mit 15 Jahren war Picasso so perfekt im Malen und Zeichnen, dass sein Vater aufhörte selbst Bilder zu fertigen. Mit 16 Jahren erstellte er sein erstes Bild für eine Ausstellung in Madrid. Bei der Weltausstellung 1900 in Paris durfte er ein Bild ausstellen. Seine Werke waren in dieser Zeit von Toulouse-Lautrec beeinflusst. 1901 begann die „Blaue Periode“, beeinflusst durch Gauguin mit schwarzen Konturen. Die Bilder waren durch den schwermütigen Eindruck kaum verkaufbar. 1904 ließ sich Picasso in Paris nieder. Seine Kontakte zur Zirkuswelt brachten neue Themen hervor. Beeindruckt haben ihn nicht Themen der Zirkuswelt, sondern das Leben hinter den Kulissen und die Kontakte zwischen den Personen - es ist die Zeit der „Rosa Periode“. 1907 beginnt mit dem Werk „Les Demoiselles d’Avignon“ bei ihm die Periode der modernen Malerei. 2009_09_guernica.jpg Über geometrische Formen und Farbreduzierung werden die Figuren stark abstrahiert. Es ist die Zeit des „Kubismus“. In den Jahren 1912 - 1916 entstehen Werke, die dem so genannten „Synthetischen Kubismus“ zugeordnet werden. Bis 1924 ist Picasso mit dem russischen Zirkus in Europa unterwegs und malt Bilder in klassischer Art. Ab 1925 beginnt seine „Surrealistische Periode“ und er stellt in Paris seine ersten Werke in dieser Malweise aus. Dali beeinflusste ihn sehr stark in dieser Periode. Die häufig verwendeten Farben sind Blau - Rot - Gelb. Um seinen Schmerz über die Zerstörung der Stadt Guernica auszudrücken, malte er für die Weltausstellung in Paris 1937 nur in den Farben Schwarz und Weiß. Farben, die Schmerz und Chaos ausdrücken.

Neben dem Schaffen von Bildern töpferte und bemalte er Keramikvasen und formte aus verschiedenen Materialien Skulpturen. In der von ihm ausgemalten Kapelle von Valery zeigte er in seiner eigenen Art und Weise auf der einen Seite den Frieden und auf der anderen Seite den Krieg. Vier verschiedenfarbige Figuren stellen als Symbol die Menschenrassen dar.

Frau Mosebach erläuterte in einer wunderschönen Diaschau das Werk Picassos. Hierfür sagen wir Herzlichen Dank.

KH

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Freitag, 16. Oktober 2009, 19:30 Uhr, Kleiner Roßstall Germering

Wie sieht die Zukunft für den DFVG aus?

(Ideenfindung und Diskussion)

Den Vorstand beschäftigen schon seit längerem verschiedene Gedanken, wie einerseits die Zukunft des Vereins gesichert und andererseits auch dessen Attraktivität gesteigert werden kann. Deshalb entstand im Frühjahr 2009 die Idee, eine Table Ronde durchzuführen, die sich nur mit diesem Thema befassen sollte. Alle DFVG-Mitglieder wurden hierzu persönlich eingeladen. Im Rahmen eines „Brainstormings“ sollten die Teilnehmer ihre Ideen und Vorschläge einbringen. Rund 30 Mitglieder nahmen diese Gelegenheit wahr. Als zusätzliche Motivation, zu dieser Veranstaltung zu kommen, übernahm der DFVG die Kosten für alkoholfreie Getränke, Bier und Wein.

Die Veranstaltung wurde vom 3. Vorsitzenden, Christian Zorn, moderiert. Die Ideen und Anregungen wurden vom 2. Vorsitzenden, Ernst Plein, sofort mit dem PC erfasst und mittels Beamer auf eine Leinwand projiziert, sodass alle Anwesenden immer einen guten Überblick über die bereits geäußerten Ideen und Vorschläge hatten. Mehr als 50 Anregungen wurden festgehalten, die sich in die Kategorien Veranstaltungen, Jugendarbeit, Kooperationen, Akquisition von Neumitgliedern, Pressearbeit, Reisen, Veranstaltungen, Vorstandsarbeit und Sonstiges zusammenfassen ließen. Diese Anregungen wurden inzwischen nachbearbeitet und mit einem Relevanzfaktor (hoch/mittel/niedrig) versehen.

Eines dürfte aber auf jeden Fall ein Problem darstellen. Die meisten Ideen sind nicht wirklich neu. Und viele Ideen sind zwar schnell dahin gesagt, aber leider nur mit mehr oder weniger Manpower umsetzbar. Bedauerlicherweise hat sich auch bei dieser Veranstaltung niemand aufgedrängt und den Wunsch geäußert, sich um das eine oder andere Thema zu kümmern. Da der derzeitige Vorstand, u. a. die Herren Höhn und Plein auf keinen Fall über die bis 2011 dauernde Wahlperiode im Amt bleiben werden, liegt hier schon ein großes Problem der Umsetzbarkeit der Ideen und Vorschläge.

Die Tabellen mit den einzelnen Vorschlägen, strukturiert nach Kategorien, finden Sie unter Wie sieht die Zukunft für den DFVG aus? (Ideenfindung und Diskussion).

ejp

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Freitag, 10. Juli 2009 und Samstag, 11. Juli 2009

Internationales Fest – Begegnung der Kulturen am Freitag, 10. Juli 2009

Volksfesteinzug am Samstag, 11. Juli 2009

2009_07_trommler.jpg Wie bis 2006 am Ausländerbegegnungsabend nimmt der DFVG seit 2007 auch am „Internationalen Fest“ mit dem Untertitel „Begegnung der Kulturen“ teil. Wie in den beiden vergangenen Jahren wurden alle ausländischen Mitbürger und Mitbürgerinnen Germerings von der Stadt mit einem persönlichen Schreiben eingeladen. Dank dieser persönlichen Briefe und umfangreicher Presseaktivitäten und Plakataktionen war das Festzelt heuer mit mehr als tausend Besuchern sehr gut besucht. Ein Vorbereitungskomitee, bestehend aus Mitarbeitern der Stadt Germering und aus Vertretern verschiedener Vereine, stellte das Programm für diesen Abend im Volksfestzelt zusammen. Folgende Tanz- und Musikgruppen präsentierten sich auf der Bühne unter dem Beifall des Publikums: die türkische Folkloregruppe "Semih Yanyali – Yasim Yardim", die iranische Folkloregruppe "Sheyda", die südamerikanische Gruppe "Pachakuti" sowie Trommler aus Afrika, Bhutan und Südamerika. Durch den Abend führte Gerhard Haas von der Bauernbühne Unterpfaffenhofen. Oberbürgermeister Andreas Haas begrüßte in einer kurzen Ansprache alle Gäste und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Neben den kulturellen Beiträgen auf der Bühne gab es natürlich auch wieder die kulinarischen Köstlichkeiten anderer Länder zu genießen. Die Angebote der Vereine konnten sich über regen Zuspruch freuen.

Für den Deutsch-Französischen Verein Germering verlief dieser Abend sehr erfolgreich. Noch nie in den letzten Jahren hatten wir ein so reichliches Angebot an Quiches, Zwiebelkuchen, süßen Kuchen sowie Crêpes (frisch zubereitet von dem 14-jährigen Cedric) sowie Waffeln (frisch zubereitet von dem etwas älteren Hans-Dieter Lentrodt). Aus insgesamt 16 verschiedenen Speisen konnten die Gäste am DFVG -Stand wählen. Auch unser Getränkeangebot von Rot- und Weißwein sowie von Cidre wurde von den Besuchern gern angenommen. Trotz der großen Auswahl, so gegen 22 Uhr war es dann soweit: „rien ne valait“ plus, nichts ging mehr. Alles ausverkauft, sowohl der Wein als auch die Speisen.

2009_07_dfvg-stand.jpg Der DFVG-Vorstand bedankt sich an dieser Stelle vor allem bei den Damen und Herren, die mit ihren selDer DFVG-Stand 400pxbstgemachten Zwiebelkuchen, Quiches, Kuchen, u.v.a.m. unseren Stand bereicherten. Ohne ihre Hilfe könnte sich der DFVG bei diesem Internationalen Fest nicht präsentieren. Ein Dank geht aber auch wieder an den Festwirt des Volksfestzeltes, Jochen Mörz, der durch seine Unterstützung den Vereinen das Leben leichter gemacht hat. Von den Weingläsern abgesehen, stellte Jochen Mörz Teller, Besteck, Wasser, etc. den Vereinen pfandfrei zur Verfügung, und auch um den Abwasch und die Rückgabe dieses Geschirrs brauchten die Vereine sich keine Gedanken zu machen.

Fotos vom Internationalen Fest finden Sie in unserem Bildarchiv.

Am folgenden Tag beim Einzug der Vereine anlässlich der offiziellen Eröffnung des Volksfests war der DFVG ebenfalls wieder mit einer Delegation vertreten. Im Festzug marschierten die beiden Partnerschaftsvereine DUV (Deutsch-Ungarischer Verein) und der DFVG gemeinsam den Weg von der Stadthalle zum Festzelt. Vielen Dank an die, die sich hierfür Zeit genommen haben.

Fotos vom Volksfesteinzug finden Sie in unserem Bildarchiv.

ejp

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Sonntag, 28. Juni 2009, 18:30 Uhr ab S-Bahnhof Germering per Bus

Schlemmerfahrt Toskana auf dem Ammersee

Etwas ganz besonderes konnte der DFVG seinen Mitgliedern an diesem Sonntag Abend anbieten: eine abendliche Dampferfahrt auf dem Ammersee mit einem toskanischen Schmankerlbuffet mit erlesenen Speisen der italienischen Küche an Bord des Schaufelraddampfers HERRSCHING, angeboten von der Schiffsgastronomie Paulmüller. Damit niemand mit dem Auto nach Stegen zur Dampferanlegestelle fahren musste, charterte der DFVG bei der Firma Pflügler in Schondorf einen Bus, der die 30 Gäste sicher nach Stegen und 3 Stunden später ebenso sicher wieder nach Germering zurück brachte.

2009_06_rms_herrsching.jpg Um 19:30 Uhr stach die HERRSCHING dann in See. Auf diesem Schiff haben ca. 150 Personen Platz, der DFVG war also nicht alleine, was natürlich niemand störte. Außerdem waren die 5 Tische des DFVG so platziert, dass das exklusive Vorspeisenbuffet ständig im Blickfeld lag und sehr schnell allen das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ. Aber zunächst mussten ja noch die Getränke bestellt und natürlich auch serviert werden. Vereinzelte Fragen waren nicht zu überhören, wann denn endlich das Buffet eröffnet würde. Bevor es aber soweit war, meldete sich noch der Kapitän und informierte die Gäste über Geschichte und Daten des Ammersees. Auch während der ganzen Rundfahrt wurden die Gäste vom Kapitän in unregelmäßigen Abständen über Sehens- und Wissenswertes rund um den am Ammersee auf dem laufenden gehalten. Endlich, das Buffet wurde offiziell eröffnet – und sogleich bildeten sich Menschenschlangen am Vorspeisenbuffet – ohne großes Gedränge. Es hat locker für alle gereicht, wie man später sehen konnte. Dem variantenreichen Vorspeisenbuffet folgten dann noch ein Buffet mit warmen Speisen (Fisch, Fleisch, u.a.m.) sowie ein Nachspeisenbuffet und Käse . Dieses, man kann schon sagen, opulente Abendmahl veranlasste viele, sich in der lauen Juninacht noch auf Deck im Freien die Füße zu vertreten. Der/die eine oder andere nahm auch noch die Gelegenheit wahr, dem Kapitän über die Schulter zu schauen. Um 22:30h war die Schlemmerfahrt – und sie verdient ihren Namen zurecht – zu Ende. Der Bus wartete schon und brachte 30 zufriedene (und satte) Gäste zurück nach Germering.

Diese Fahrt war ein voller Erfolg und ihren Preis von knapp € 40,-- wert. Man konnte rundherum nur positive Kommentare hören. Ein Dank gebührt aber auch der Schiffsgastronomie Paulmüller, die für das Schmankerlbuffet verantwortlich zeichnete.

Fotos von dieser Fahrt finden Sie in unserem Bildarchiv.

Wenn Sie selbst einmal eine solche Fahrt auf dem Ammersee planen, dann finden Sie Informationen bei Paul Mueller.

ejp

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15. Mai 2009

Besuch im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) in Oberpfaffenhofen

Es waren 65 Anmeldungen für den Besuch im DLR in Oberpfaffenhofen, nur 50 Personen konnten mitkommen – eine Begrenzung durch das DLR. Diesen 50 Teilnehmern hat es der DFVG recht einfach gemacht: Sie brauchten nur zum S-Bahnhof Germering zu kommen, wo sie schon ein Bus der Fa. Pavle erwartete, der sie nach Oberpfaffenhofen brachte.

2009_05_halo_flieger.jpg Um 11:00 empfing unsere Tagesbegleiterin, Frau Ebertz vom DLR, die Germeringer Gäste. In einem einleitenden Vortrag vermittelte Frau Ulrike Marwitz (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) einen Überblick über das DLR und aktuelle Themen. Es würde zu weit führen, an dieser Stelle im Detail darauf einzugehen. Deshalb nur einige Stichpunkte hierzu. Das DLR verteilt sich in Deutschland auf 13 Standorte mit Hauptsitz Köln. Schwerpunkte der Forschung sind Luftfahrt, der Weltraum (in Zusammenarbeit mit der NASA), Verkehr und Energie. In Oberpfaffenhofen werden derzeit 1.500 Mitarbeiter beschäftigt.

2009_05_opfaff_kontrollzentrum.jpg Aktuelle Projekte sind u.a. Galileo (europäisches Satellitennavigationssystem), HALO (The High Altitude and LOng Range Research Aircraft), TerraSAR-X (ein deutscher Erdbeobachtungssatellit), Robotik, GITEWS (Deutsch-Indonesisches Tsunami-Frühwarnsystem), ZKI (Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation), Kontrollzentrum für das Weltraumlabor Columbus an der Internationalen Raumstation ISS sowie verschiedene Jugendbildungsprojekte. Im Anschluss an diesen Vortrag führte uns der Weg in den Hangar mit den Forschungsflugzeugen Cessna Caravan (ein „Fliegender Hörsaal“), und DO228 (beides Propellermaschinen) und Falcon 20 (zweistrahliger Jet) sowie der HALO (zweistrahliger Jet auf der Basis des G550 Business Jets von der Gulfstream Aerospace Cooperation). Herr Philipp Weber von der Flugabteilung erläuterte den Besuchern die Eigenschaften, Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten der verschiedenen Flugzeuge. Bevor uns der Weg ins Deutsche Raumfahrt-Kontrollzentrum führte (das jeder bestimmt schon mal im TV gesehen hat), konnten sich die Gäste noch im Betriebsrestaurant der DLR mit Speisen und Getränken stärken.

2009_05_opfaff_galileo.jpg Für die Erklärung der Aufgaben der einzelnen Kontrollräume mit Dutzenden von Bildschirmen stellte das DLR den französischen Mitarbeiter Sylvain Gully ab. Anhand eines Modells erläuterte Gully auch die Konstruktion der ISS (Maße: 110 m × 100 m × 30 m im Endausbau) und insbesondere die Funktionen des an die ISS angedockten europäischen Weltraumlabors Columbus. Auf dem Rückweg zum Bus führte der Weg dann noch am neu errichteten Gebäude für das Galileo Control Center (GCC) vorbei. Die Besucher aus Germering zeigten sich hoch interessiert an den Einrichtungen und Aufgaben des DLR, was sich insbesondere an der Vielzahl der Fragen an die Mitarbeiter des DLR zeigte. An dieser Stelle möchten ich mich aber auch im Namen der Teilnehmer an dieser Veranstaltung beim 1. Vorsitzenden des DFVG, Konrad Höhn, bedanken, der die Idee zu dieser Besichtigung hatte und die vorbereitenden organisatorischen Maßnahmen leitete.

Es ist sicher für jedermann nachvollziehbar, dass an dieser Stelle nicht mehr über die Arbeit des DLR berichtet werden kann. Wer mehr dazu wissen will, findet ausführliche Informationen und alles Wissenswerte auf der Internetseite der DLR (www.dlr.de). Fotos von diesem Besuch finden Sie hier.

ejp

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Freitag, 24. April 2009, 20:00 Uhr, Stadthalle Germering

Bretagne – Land der Dolmen und Menhire

Dia-Vortrag von Heinz Burger

Ca. 35 Besucher kamen zum Diavortrag „Bretagne – Land der Dolmen und Menhire“ von Heinz Burger in die Stadthalle Germering. In seinen einleitenden Sätzen skizzierte Heinz Burger zunächst Geschichte, Geografie, Sprache und natürlich auch kulinarische Aspekte der Bretagne (Austern und andere Meeresfrüchte) und zeigte anhand einer Landkarte die Wege, auf denen wir uns im Rahmen der Dia-Schau bewegen würden.

2009_04_mont_st_michel.jpg Die Bretagne besteht aus den 4 Departements Finistère, Côtes d’Armor, Morbihan und Ille-et-Villaine. Bis 1941 gehörte das Département Loire-Atlantique mit der Hauptstadt Nantes ebenfalls zur Bretagne, doch seither ist es der Nachbarregion Pays de la Loire angeschlossen. Die Bretagne hat ca. 3 Mio. Einwohner und entspricht mit ihren 27.000 qkm größenmäßig Südbayern. Die Küste ist ca. 1.000 km lang, die höchste Berg erhebt sich auf 384 m. Viele bretonische Namen gehen auf die Kelten zurück. Kelten, Römer, Germanen und eben auch Franzosen besetzten im Laufe der Jahrhunderte die Bretagne. Dennoch gab es in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrtausends eine Blütezeit bretonischer Kultur. Die Bewohner der Bretagne sind in erster Linie Bretonen und danach erst Franzosen. In den 30er-Jahren bis in die 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts war die bretonische Sprache verboten, erst seit den 80er-Jahren gibt es zweisprachige Orts- und Hinweisschilder. Was das Klima betrifft, ist die Bretagne mit mehr als 1.000 – 1.500 mm jährlicher Niederschlagsmenge nicht gerade trocken (zum Vergleich: Montpellier 730 mm). Im Sommer wie im Winter regnet es mehr oder weniger gleich viel. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 11°. Tourismus findet vorwiegend im Sommer und an der Küste statt, ansonsten ist die Bretagne ein Agrarland. Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist noch die Austernzucht.

2009_04_menhire_bretagne.jpg In eindrucksvollen Fotos brachte Heinz Burger Land und Leute, Landschaften und Städte, Inseln, bekannte Bauwerke (z .B. Beinhäuser aus dem Mittelalter) u. v. a. m. den Besuchern nahe. Die lange Reise begann am Mont St. Michel und führte über Dinard/St.Malo, Dinan, Cap Fréhel, Isle de Bréhat, Treguir, Crozon, Pointe du Raz, Quimper bis Carnac mit seinen Menhiren. Zu fast jedem Bild lieferte Heinz Burger ergänzende Informationen. Zum Abschluss seines Vortrags präsentierte er nochmals Dias aus allen besuchten Regionen und untermalte diese Zusammenfassung mit passender Musik. Dieser letzte Teil, in dem die Besucher den Abend und das Gesehene noch mal auf sich wirken lassen konnten, wurde ausgesprochen positiv aufgenommen – wie übrigens der ganze Vortrag.

ejp

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Freitag, 20. März 2009, 20:00 Uhr, Stadthalle Germering

Moderne französische Literatur - Paul Claudel

Vortrag und Gespräch von und mit Günther Fleckenstein

Eine überschaubare Anzahl von Interessenten fand sich zur Table Ronde über moderne französische Literatur in der Stadthalle ein. Günther Fleckenstein, einer der Germeringer Kulturpreisträger der vergangenen Jahre, näherte sich diesem Thema am Beispiel Paul Claudel und seinem bekanntesten Werk „Der seidene Schuh". Günther Fleckenstein, der bekannte Regisseur und Intendant an einer ganzen Reihe von Theatern in Deutschland hat eine besondere Beziehung zu diesem Werk. Es war das erste Stück, das er als 30-Jähriger in seiner langjährigen Karriere selbstständig auf die Bühne bringen durfte. Die Aufführung im erzkatholischen Münster war erfolgreich, so erfolgreich, dass der Sohn Paul Claudels selbst nach Münster kam, um das Stück zu sehen und Günther Fleckenstein später mit der Paul-Claudel-Medaille ausgezeichnet wurde.

Anhand dieser Theaterarbeit erläuterte der Referent die Grundzüge und die Inhalte dieses nicht ganz einfachen Stückes von Claudel. Das Werk spielt zu Beginn im Spanien Ende des 16 Jh. in der Zeit Philipps II. und seines Stiefbruders Juan d’ Austria. Diese Orts- und Zeitangaben sollten jedoch nur symbolisch verstanden werden, nicht historisch, denn es handelt sich in dem Stück um ein Verschmelzen von Ländern und Zeiten zu einem einzigen Horizont, wobei die Seeschlacht von Lepanto das Symbol für den Beginn eines christlichen Zeitalters darstellt. Der „Seidene Schuh" ist die größte dichterische Vision, die aus dem neueren Katholizismus geboren wurde. Es handelt sich bei diesem in keinem Bericht einzufangenden Werk um großes Welttheater, um ein „opus mirandum". Seine Schauplätze und seine Menschen sind über die ganze Erde verstreut.

Als Hintergrund zum Verständnis muss man auch die Person Paul Claudel sehen. Als Achtzehnjährigen traf ihn der Blitzstrahl des Glaubens während des Weihnachtshochamtes 1886 in Notre Dame de Paris. Nie hat er den katholischen Glauben wieder verloren, obwohl er vier Jahre innerlich gekämpft hat, ehe aus dem verzweifelten Jünger eines naturwissenschaftlichen Zeitalters ein schöpferisches Kind der Kirche wurde. Vom Intellekt her fühlte sich Claudel als Atheist, vom Gefühl her als Christ. Aus dieser Spannung heraus schrieb er den „Seidenen Schuh".

Günther Fleckenstein konnte uns in der kurzen Zeit einen Eindruck über das Stück und den Autor vermitteln, er hätte noch viel mehr zu erzählen.

M.K.

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Freitag, 20. Februar 2009, 20:00 Uhr, Stadthalle Germering

Jahreshauptversammlung des Deutsch-Französischen Vereins Germering (DFVG)

DFVG-Vorstand um zwei Mitglieder erweitert

Auf der harmonisch verlaufenen Jahreshauptversammlung des Deutsch-Französischen Vereins Germering am 20.2.2009 wurde satzungsgemäß ein neuer Vorstand für die kommenden 2 Jahre gewählt. Von den derzeit 165 Mitgliedern des DFVG kamen knapp 40 in die Stadthalle Germering zu dieser Veranstaltung, die in bewährter Manier von Hans-Dieter Lentrodt geleitet wurde. In seinem Bericht ließ der DFVG-Vorsitzende Konrad Höhn noch einmal das Jahr 2008 mit seinen Höhepunkten Revue passieren und gab anschließend einen Ausblick auf Veranstaltungen des Jahres 2009 (mehr dazu finden Sie hier). Einen besonderen Dank erstattete Konrad Höhn einigen seiner Vorstandskollegen für ihre spezielle Arbeit, darunter Klaus Werner für seine Arbeit für den Club, Gisela Stromeier für die einfallsreiche Gestaltung der Geburtstagskarten und Ernst Plein für die Internetpräsenz des DFVG. Aber auch bei den DFVG-Mitgliedern bedankte sich Konrad Höhn für deren Unterstützung und regen Besuch der Veranstaltungen.

Das sparsame Wirtschaften des DFVG, illustriert durch den Kassenbericht, den Hannelore Biffar vortrug, wurde von den Mitgliedern erfreut zur Kenntnis genommen. Die beiden Kassenrevisoren, Hans Altmann und Rainer Waldhauser, beantragten daraufhin die Entlastung für die gesamte Vorstandschaft, die auch ohne Gegenstimmen erfolgte. In der anschließenden Wahl des geschäftsführenden Vorstands wurden Konrad Höhn als 1. Vorsitzender, Ernst Plein als 2. Vorsitzender, Christian Zorn als 3. Vorsitzender, sowie Hannelore Biffar als Schatzmeisterin und Maximilian Kusma als Schriftführer wiedergewählt. Auch die bisher 4 Beisitzer, Bibiane Waldhauser, Altrud Heinrich, Klaus Werner und Jürgen Stromeier wurden wiedergewählt. Neu als Beisitzer gewählt wurden Hans-Rudolf Hower und Joachimn Schäfer. Auch die beiden Kassenrevisoren stellten sich wieder zur Wahl. Alle Kandidaten für alle genannten Positionen wurden ohne Gegenstimmen gewählt. Herr Höhn unterstrich in diesem Zusammenhang aber auch, dass er dieses Mal definitiv das letzte Mal für das Amt des 1. Vorsitzenden kandidiert habe.

Bedauerlicherweise musste die Versammlung "trocken" durchgeführt werden, da die Stadthallengastronomie leider nicht in der Lage war, die Gäste rechtzeitig mit Getränken zu versorgen. Der Service erschien erst, als die Versammlung bereits beendet war - eineinviertel Stunden nach deren Beginn . Da stellt sich für mich natürlich schon die Frage, was die Stadthallengastronomie unter Servicequalität versteht...

ejp

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Freitag, 23. Januar 2009, 19:30 Uhr, Kleiner Roßstall Germering

Gemütlicher Abend

... und ein Wiedersehen mit Mireille Pross ...

2009_01_kleiner_rossstall.jpg Ernst Plein zeigte aus seinem Fundus eine DVD mit Filmaufnahmen von der Jahresabschlussfeier des Jahres 1992. Schwerpunkte waren 2 Sketche von Mireille Pross mit Ernst Plein und Bärbel Ossler mit Reinhold Waldhauser. Im ersten Sketch drehte es sich um eine Dame, die von einem Kellner im Frack in einem Restaurant bedient werden wollte. Das Deutsch der Dame mit französischem Akzent führte immer wieder zu köstlichen Missverständnissen. Außerdem wünschte die Dame wiederholt zwei Brötchen, die es aber in diesem Restaurant nicht gab. 2009_01_mireille.jpg Die Missverständnisse und der immer wieder geäußerte Brötchen-Wunsch brachten den armen Kellner fast zum Nervenzusammenbruch. Im zweiten Sketch wurde eine Aufführung des „Théâtre de la lune“ gezeigt. Es handelte sich um Fingerpuppen-Spiele hinter bzw. oberhalb eines Vorhangs. Mit den Teilnehmern ihrer Französisch-Kurse stellte Mme. Mireille Pross damals einen gemischten Chor zusammen, der das bekannte französische Weihnachtslied „Papa Noël“ sang. Nicht zu vergessen sind die seinerzeit gezeigten Musik-Darbietungen von jungen Künstlern mit Trompete, Harfe und Geige.

Die Ankündigung dieser Filmvorführung in der lokalen Presse sorgte für einen regen Zuspruch, so dass ca. 30 Teilnehmer diesen amüsanten Abend voller Nostalgie aus dem damaligen Vereinsleben besuchten und ihren Spaß hatten.

Den Sketch mit Mireille Pross mit Ernst Plein können Sie online anschauen (wegen der Größe der Video-Datei am besten hier rechts klicken, die Datei - geduldig - herunterladen und lokal aufrufen).

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Häufige Fragen - Webmaster

Letzte Änderung: 04.11.11