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Deutsch-französischer Verein Germering e.V. Rückblick auf Veranstaltungen des Jahres 2011 |
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Auf dieser Seite finden Sie den Volltext der Rückblicke auf lokale Veranstaltungen des Deutsch-französischen Vereins Germering im Jahr 2011. Ein Auswahlmenü dazu finden Sie unter Rückblick auf Veranstaltungen.
Zu bereits durchgeführten Reisen und Ausflügen siehe Rückblick auf Reisen / Ausflüge.
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Rückblicke 2011 |
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Freitag, 2. Dezember 2011, 19:30 Uhr, TSV-Sportwirt, Alfons-Baumann-Str. 7, Germering Jahresabschlussessen mit Gästen aus Domont anlässlich des 30-jährigen Bestehens unseres Vereins
Bereits am Sonntagmittag mussten wir unsere Besucher an der S-Bahn zum Flughafen wieder verabschieden, traurig darüber, daß die gemeinsame Zeit so schnell vergangen war, jedoch vorausblickend auf ein Wiedersehen im Mai 2012 in der Bourgogne. I.M. Mehr Bilder zum Jahresabschlussessen finden Sie in unserem Bildarchiv. |
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Freitag, 11. November 2011, 20:00 Uhr, Großer Roßstall Germering Franz Liszt - Virtuose und Visionär Vortrag von Thomas Krehahn, Musikwissenschaftler und Pianist
Die ersten Klavierstunden erhielt Liszt in seiner ungarisch-österreichischen Heimat und galt bereits mit sieben Jahren als musikalisches Wunderkind. Zu seiner weiteren Ausbildung machte seine Familie sich 1823 auf den Weg nach Paris, wo Franz Liszt mit vielen berühmten Intellektuellen, Schriftstellern und Musikern in Kontakt kam, sich musikalisch weiterbildete, erste Kompositionen veröffentlichte und vor allem viele Konzerte gab. Das große Vorbild für seine Klaviervirtuosität war Paganini, der große Geigenvirtuose. Der Tod seines Vaters und die zwiespältige Aufnahme seines Könnens (mal galt er als größter Klaviervirtuose, mal wurde er völlig verrissen) stürzte ihn in eine schwere Lebenskrise, die er nur mit Hilfe der Gräfin Marie d'Agout bewältigen konnte und in der sich bereits seine spätere Hinwendung zur Kirchenmusik anbahnte. Mit der von ihm schwangeren Gräfin zog er schließlich in die Schweiz, womit seine Wanderjahre begannen, die ihn 1835 – 1843 kreuz und quer durch Europa führten. Trotz aller Widrigkeiten war Liszt in seiner Pariser Zeit zu einem der größten Klaviervirtuosen geworden. Liszt verkehrte dort in den Salons des Adels, der wohlhabenden Bürger und bekannter Künstler. Zwar galt damals Musik oft als oberflächliche Unterhaltung, doch war der Salon auch der Ort gesellschaftlicher Anerkennung und des sozialen Aufstiegs. Das öffentliche Konzert wurde als gesellschaftliches Ereignis angesehen. Franz Liszt gilt als Erfinder des modernen Klavierabends (ohne Gesangseinlagen); für ihn galt: "Le concert, c'est moi !" Während dieser Pariser Zeit schuf er virtuose Klaviermusik, bearbeitete viele Werke anderer Komponisten, z.B. Lieder von Schubert und auch Symphonien von Beethoven. Zusammen mit Chopin wurde Liszt zum Begründer einer französisch-romantischen Klavierschule, im Gegensatz zur deutsch-österreichischen Klaviertradition. Weniger bekannt ist Liszt als Musikschriftsteller, obwohl er in sechs Bänden Schriftstücke zur Musik dieser Zeit sammelte. In vielen Fällen wurden die Schriftstücke von seinen Frauen, Gräfin Marie d'Agout (mit ihr hatte er drei Kinder; die Tochter Cosima heiratete 1870 in zweiter Ehe Richard Wagner) und Fürstin Carolyne zu Wittgenstein, sehr exakt über - bzw. ausgearbeitet. In den Jahren 1843 – 1861 arbeitete Liszt dann als Hofkapellmeister des Großherzogs Karl Alexander von Sachsen-Weimar in Weimar. Dieser Wechsel kam aus Überdruss der Virtuosenkarriere und gab ihm die Gelegenheit, sich als Dirigent, Mäzen und Pädagoge einen Namen zu machen. Es bildete sich bei ihm der Drang zur großen Komposition und zu ernsthaften Werke aus. In dieser Zeit setzte sich Liszt für die Werke der musikalischen Moderne (Wagner, Berlioz) ein und machte sie dem Publikum bekannt. Sein Ehrgeiz war, Weimar als deutsches Paris zu etablieren. Während seines Aufenthaltes dort schuf er Symphonische Dichtungen über Faust- bzw. Dante-Themen und weitere Werke: zwei Klavierkonzerte, die h-Moll Sonate und die Graner Messe (Gran hieß damals die heutige Stadt Esztergom in Ungarn). Es sollten seine künstlerisch fruchtbarsten Jahre werden. Von Weimar aus zog es Liszt 1861 nach Rom. Seine Hinwendung zur Kirchenmusik brach sich nun Bahn. Diese wollte er reformieren. 1865 wurde Liszt zum Abbé geweiht und trug ab diesen Zeitpunkt Tonsur und römischen Kragen, erhielt jedoch nie die höheren Weihen. Zu Liszts Werk kann man sagen, dass es enorme Qualitätsunterschiede gibt; vermuten kann man, dass der Virtuose dem Komponisten im Wege steht. Er ist keiner nationalen Musiktradition allein zuzuordnen; vielmehr werden mehrere musikalische Traditionen wirksam. Seine überragenden Leistungen sind: Gipfel der pianistischen Virtuosität - auch kompositorisch gesehen, Begründung der Symphonischen Dichtung und schon früh einsetzende Experimente mit der Atonalität, die wegweisend für diese Musikrichtung werden sollten. Liszt brachte seine Experimente mit der Zwölftonkomposition im 4. Mephisto-Walzer zur Aufführung. Er zählt damit zu den Begründern dieser Kompositionsform. Aus der Faust-Sinfonie zeigte uns Herr Krehan die Noten des Mephisto-Walzers, die wir anhand der musikalischen Probe von CD mitverfolgen konnten. Am Beispiel der Noten und der dazu gehörigen Musik des ersten Faust-Themas zeigte Herr Krehan, dass schon Liszt das 12-Ton-Thema verwendete. Dagegen sah sich Arnold Schönberg in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts als einziger Erfinder der 12-Ton-Musik. Dieser Abend mit Herrn Krehan führte uns in eine vielschichtige und wunderbare Musikwelt. Schade, dass nur 15 Zuhörer zu diesem brillant vorgetragenen und sehr informativen Vortrag kamen. J.S. / K.H. Weitere Informationen: Wikipedia unter Franz Liszt. |
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Montag, 24. Oktober 2011, 20:00 Uhr, Großer Roßstall Germering Bayern trifft Frankreich Bühnenauftritt von Etienne Gillig und Heini Almstätter
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Freitag, 1. April 2011, 20:00 Uhr, Stadthalle Germering Tendenzen in der französischen Kunst nach 1945 bis in die 1960er Jahre Lichtbildervortrag von Ursula Mosebach, Kunsthistorikerin 1931 gründete sich in Paris eine Vereinigung von Künstlern aus Europa und Amerika und nannte sich Abstraction-Création. Ihre Mitglieder wollten durch gemeinsame Ausstellungen ungegenständliche Kunst und deren Künstler bekannt machen und fördern. Die Initiative der Gruppe brachte eine erhebliche Steigerung der gesellschaftlichen Anerkennung der abstrakten Kunst. Bis zu 400 Künstler schlossen sich dieser Gruppe an. Alle Materialien und Hilfsmittel zur Ausstellung eines Kunstwerkes waren erlaubt. Der nahende Zweite Weltkrieg bremste jedoch die Schaffenskraft, und 1937 löste sich die Gruppe auf. Wesentliche Vertreter waren: Fernand Leger (1881 - 1955, lebte während des Krieges in den USA), Sophie Taeuber-Arp (1889 - 1943) und Robert Delaunay (1885 - 1941). Während des Zweiten Weltkrieges gab es für die deutschen modernen Künstler keine Möglichkeit, in Deutschland ihre Kunst zu entwickeln. Sie mussten ins Ausland fliehen. In Frankreich konnten die großen Maler wie Henri Matisse (1869–1954), Pablo Picasso (1881 - 1973 und Marc Chagall (1887 - 1985) ungehindert ihre Arbeit fortsetzen. Nach dem Krieg wechselte eine jüngere Generation von Künstlern in Frankreich ins Lager der abstrakten Malerei. Die erlangte Freiheit wurde durch die Abstraktion zum Sinnbild dieser Freiheit. Unter der Bezeichnung Nouvelle École de Paris oder Zweite Schule von Paris vereinte sich eine Gruppe zeitgenössischer Maler, die sich der „Abstrakten Malerei“ widmete, d.h. der Loslösung vom Figürlichen und von den traditionellen Kompositionsmethoden. Heute wissen wir, dass beide Kunstrichtungen, die Abstraktion sowie die Figuration, nebeneinander existieren können. Paris wurde das erste Zentrum, sowohl national als auch international, der Künstler-Avantgarde, es wurde Welthauptstadt der Kunst. Die Stadt zog wie ein Magnet Sammler, Kritiker, Museumsdirektoren aus aller Welt an, die die Werke der Avantgarde kauften. Künstler aus der westlichen Welt kamen nach Paris. Hier war die Abstraktion zur Weltsprache geworden. Junge Maler kreierten eine Spielart der Abstraktion, den Tachismus (von französisch taches [Flecken]), und die Kritiker den neuen Begriff Art informel, Kunst des Formlosen. Ein Bild wird nicht mehr auf ein Endergebnis hin gemalt. Kunst ist Ausdruck freier Persönlichkeit und Verzicht auf eine zuvor erarbeitete Konzeption. Die informelle Kunst ist geboren und sieht sich als Gegensatz zur geometrischen Abstraktion. Als Vertreter dieser Kunstrichtung wurden Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, 1913-51), Jean Fautrier (1898 - 64), Georges Matthieu (* 1921), Pierre Soulages (* 1919), Hans Hartung (* 1904), Jean Dubuffet (1901 - 85) und Nicolas de Stael (1914 - 55) genannt, und mittels vorgestellter Bilder wurden ihre verschiedenen Techniken und Formgestaltungen besprochen. Anfang 1960 bezeichnete sich eine lose Künstlergruppe Nouveau Réalisme (Neuer Realismus). Zu dieser Gruppe gehören: Yves Klein (1928 - 62), Arman (Armand Pierre Fernandez, 1928 - 2005), Daniel Spoerri (* 1930), Jean Tinquely (1925 - 91) und Niki de Saint Phalle (1930 - 2002). Die erste Ausstellung war im Mai 1961 in Paris. In der Kunstgeschichte wurde der Begriff Assemblage eingeführt. Die Mitglieder setzten sich zum Ziel, den Status der bildenden Kunst zu sprengen. Abkehr von der abstrakten, informellen Kunst. Mit neuen Techniken und Materialien versuchten sie die Realität des täglichen Lebens in die Kunst zu integrieren. Mit dieser Entwicklung wurden die Objektkunst und die frühe Form der Aktionskunst gefördert. Selbst in der Hässlichkeit des Abfalls sahen diese Künstler die Schönheit der Kunst. An Hand von Dias wurde auch diese Kunstrichtung erläutert. Parallel zu den genannten Stilrichtung versuchte man mit Hilfe präziser, abstrakter Formmuster und geometrischer Farbfiguren beim Betrachter irritierende optische Effekte zu erzeugen, die Vorstellungen von Bewegung, Flimmereffekte und optische Täuschungen hervorrufen. Diese Stilrichtung stammt aus der experimentellen Tradition des Bauhauses und des russischen Konstruktivismus. Beide Schulen errichteten zwischen Licht und Farbe eine strenge Trennungslinie. Licht kann im Raum als ein immaterieller Bewegungszustand wahrgenommen werden – Farbe hat eine materielle Bindung an eine Fläche und benötigt zur Wahrnehmung das Licht. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte der als Vásárhelyi Győző in Ungarn geborene französische Maler Victor Vasarely (1908 - 1997) seine Farbvibrationskunst. Diese aus Farbkontrasten abgeleitete Op Art benutzt für ihren Effekt zusätzlich die Strukturen einer geometrischen Abstraktion. |
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Freitag, 18. Februar 2011, 20:00 Uhr, Stadthalle Germering Jahreshauptversammlung (Mitgliederversammlung) 2011 des DFVG Neuer DFVG-Vorstand mit Inge Mitchell als 1. Vorsitzende gewählt Auf der harmonisch verlaufenen Mitgliederversammlung des Deutsch-Französischen Vereins Germering am 18.2.2011 wurde satzungsgemäß ein neuer Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. Von den derzeit 147 Mitgliedern des DFVG kamen 51 in die Stadthalle Germering zu dieser Versammlung, die in bewährter Manier von Hans-Dieter Lentrodt geleitet wurde. Die Stadt Germering war durch Oberbürgermeister Andreas Haas sowie die Stadträte Centa Keßler und Ingeborg Keil vertreten (die alle drei auch DFVG-Mitglieder sind). In seinem Bericht ließ der DFVG-Vorsitzende Konrad Höhn noch einmal das Jahr 2010 mit seinen Höhepunkten Revue passieren und gab anschließend einen Ausblick auf Veranstaltungen des Jahres 2011.
Der Kassenbericht, den Hannelore Biffar vortrug, wurde von den Mitgliedern ohne Widerspruch zur Kenntnis genommen. Die beiden Kassenrevisoren, Irmi Utz und Rainer Waldhauser, bescheinigten eine tadellose Kassenführung und beantragten daraufhin die Entlastung für die gesamte Vorstandschaft, die auch ohne Gegenstimmen erfolgte. In seinem Grußwort würdigte OB Andreas Haas ausführlich die Verdienste von Konrad Höhn für den DFVG und betonte auch die immer konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Sein Dank galt aber auch allen anderen Mitgliedern des Vorstands und natürlich auch allen Vereinsmitgliedern, die durch ihre Präsenz einen Verein erst leben lassen. Der bisherige 2. Vorsitzende, Ernst Plein, kandidierte nach 18 Jahren Mitarbeit im Vorstand, davon jeweils 6 Jahre als 1. und 2. Vorsitzender, nicht mehr für ein Vorstandsamt. In der Aussprache ergriff er noch einmal das Wort. Mit einem launigen Rückblick auf für ihn bedeutende Veranstaltungen ließ er noch einmal 18 Jahre Vorstandsarbeit Revue passieren. Außerdem bedankte er sich bei den Vorstandskollegen und den Mitgliedern für die freundliche, konstruktive und kollegiale Zusammenarbeit. Die anschließende Wahl des DFVG-Vorstands brachte einige Veränderungen mit sich. Für die Wahl des 1., 2. und 3. Vorsitzenden wurde von je einem Versammlungsteilnehmer geheime Wahl verlangt. In den geschäftsführenden Vorstand wurden Inge Mitchell als 1. Vorsitzende, Konrad Höhn als 2. Vorsitzender und Altrud Heinrich als 3. Vorsitzende, jeweils mit 76% bis 88% Ja-Stimmen, gewählt. In offener Abstimmung wurden Hannelore Biffar als Schatzmeisterin und Jürgen Stromeier als Schriftführer gewählt. Als Beisitzer wurden Bibiane Waldhauser, Christian Zorn, Klaus Werner, Maximilian Kusma, Hans-Rudolf Hower und Joachim Schäfer , ebenfalls in offener Abstimmung, gewählt. Zu Kassenrevisoren wurden wieder Irmi Utz und Rainer Waldhauser gewählt. Zum Abschluss wünschte der Versammlungsleiter, Hans-Dieter Lentrodt, dem neuen Vorstand und insbesondere der neuen 1. Vorsitzenden Inge Mitchell viel Glück und Erfolg. ejp Der geschäftsführende Vorstand nach den Neuwahlen:
Hannelore Biffar Konrad Höhn Inge Mitchell Altrud Heinrich Jürgen Stromeier
Zum neuen Gesamtvorstand siehe Vorstand des DFVG seit 18. Februar 2011. |
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Freitag, 14. Januar 2011, 20:00 Uhr, Stadthalle Germering Französische Überseegebiete Starker Start, die Kritiker formieren sich Vortrag von Max Stocker, Chefredakteur von Bayern 5 Aktuell
Der Schwerpunkt seines Vortrags lag auf Guadeloupe. Von Zahlen und Fakten abgesehen, erzählte Stocker von einem Besuch in einer Rumfabrik. Beim Annähern an die Fabrik glaubte er, vielleicht ein Museum vor sich zu haben. Dem war aber nicht so, es war eine Rumfabrik, die mit den ursprünglichen bewährten Methoden „Rhum Agricole“ erzeugte (im Gegensatz zum industriell erzeugten Rum). Der Inhaber erzählte ihm, dass er mit seiner mittelgroßen Fabrik gerade noch wirtschaftlich auf seine Kosten komme. Qualitativ stellt der „Rhum Agricole“ den industriell erzeugten Rum in den Schatten. Dementsprechend ist die Flasche weißer Rum nicht unter 20,-- € zu bekommen. Was den Tourismus angeht, so hat Guadeloupe verschiedene Wege ausprobiert, die Max Stocker mit der Formel „Versuch – Irrtum – Scheitern“ beschreibt. Zunächst wollte man wohl vorwiegend französische Gäste, was die geografisch vergleichsweise nahe wohnenden, teils zahlungskräftigen Amerikaner abschreckte, da diese gewohnt waren, weltweit in ihrer Sprache sprechen zu können (Anmerkung des Autors: Es ist ja nicht ganz unbekannt, dass die Amerikaner und Engländer dies erwarten und i.d.R. zu faul sind, eine andere Sprache zu lernen – Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). Heute sieht es so aus, als ob Reichtum der entscheidende Parameter sei, z.B. bei Übernachtungskosten von 350,-- €/Nacht. Neben dem Rum gibt es keine produzierenden Wirtschaftszweige außer dem Anbau von Zuckerrohr und kleinen Bananen. In den Jahren 2008 und 2009 führten soziale Probleme auf Guadeloupe zu Streiks und Unruhen, die auch auf Martinique übergriffen. Interessanterweise beträgt derzeit der SMIC (salaire minimum interprofessionnel de croissance) auf Guadeloupe lt. Herrn Stocker das 1,4-fache des SMIC in der Métropole, i.w. wohl bedingt durch die höheren Lebenshaltungskosten. Guadeloupe wird durch vier Mandate in der Nationalversammlung und zwei Mandate im Senat vertreten, was bei 400.000 Einwohnern relativ viel ist.
Die Gäste bedankten sich bei Max Stocker für den gelungenen Vortrag, der immerhin mehr als 90 Minuten dauerte, mit langem Applaus. Hinweis: Die unten stehenden Links, die mit http://wapedia.mobi/de/ beginnen, verweisen auf Web-Seiten, auf denen in gut strukturierter und komprimierter Form alle wesentlichen Informationen zu den genannten französischen Überseegebieten enthalten sind. ejp Auf der folgenden Wikipedia-Webseite finden Sie alle Links auf die französischen Gebiete außerhalb des Mutterlandes: Weitere Links: UNESCO-Weltkulturerbe auf Ile de la Réunion Guadeloupe (PC) bzw. Guadeloupe (mobil) Martinique (PC) bzw. Martinique (mobil) Guayana (PC) bzw. Guayana (mobil) Réunion (PC) bzw. Reunion (mobil) Mayotte (PC) bzw. Mayotte (mobil) Weitere Fotos von dieser Veranstaltung:
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Letzte Änderung: 26.01.12